AutoCAD Map 3D 64 Bit und Datenbankverbindung über ODBC für Access/Excel/dBase
Excel, Access oder dBase Daten können in AutoCAD Map über zwei verschiedene, unten beschriebene Ansätze eingebunden werden.
Auf 64 Bit Systemen ist dazu allerdings auf den richtigen Microsoft Treiber zu achten (Ausnahme ist Windows XP 64 bit).
Der erforderliche Treiber für die 64 Bit Umgebung heist "Microsoft Database Engine 2010", der download findet sich hier: http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=c06b8369-60dd-4b64-a44b-84b371ede16d
Bitte beachten, es gibt dafür ein SP1, download hier: http://www.microsoft.com/downloads/de-de/confirmation.aspx?FamilyID=0baaba09-abb5-4ea9-b92d-242890bc017f
64bit Treiber für Access, Excel, dBase im ODBC Datenquellen Administrator
Wichtiger Hinweis zur Installation: wurde bereits eine 32 Bit Version von Office installiert, muss diese deinstalliert werden. Weitere Details finden Sie bei Microsoft. Es soll möglich sein nach der Installation der 64 Bit Database Engine die 32 Bit Office Version erneut zu installieren, das wurde von uns nicht durchgespielt.
Wer mit Office 2010 64 Bit arbeitet kann diesen Schritt überspringen, der Treiber steht dann bereits zur Verfügung.
Bevor Sie aus AutoCAD Map heraus auf die Datenbanken/-tabellen zugreifen können, ist ein weiterer Schritt in Windows notwendig. Im System muss erst die ODBC Datenverbindung konfiguriert werden.
Vorgehensweise: in der Systemsteuerung – unter Verwaltung – den ODBC Datenquellen-Administrator aufrufen und eine System-DSN für die gewünschte Datenquelle anlegen.
1. Verbindung zur ODBC Datenquelle aus AutoCAD Map heraus
Es gibt zwei unterschiedlichen Methoden für diese Verbindung eine „Neue“ über FDO und eine „Alte“ über den Kartenexplorer. Welche passt ist abhängig von den Daten und der Aufgabenstellung. Mit der FDO Technologie werden GIS Datenquellen eingebunden und können untereinander verbunden werden. Mit der Vorgehensweise über den Kartenexplorer werden die ODBC Datenquellen ebenfalls eingebunden. Im Unterschied können hier AutoCAD Zeichenobjekte (mit/ohne Objektdaten) mit der ODBC Datenquelle verbunden werden.
A. ODBC Verbindung über FDO
Über diese FDO Verbindung können ausschliesslich GIS Daten untereinander verbunden werden, für eine Verbindung von Tabellen mit AutoCAD Objekten bitte Vorgehensweise B nutzen.
Vorgehensweise: Im Display Manager die Datenverbindung öffnen und die ODBC Verbindung zur angelegten Datenquelle auswählen. Wenn keine X/Y Koordinatenspalten in der Tabelle vorhanden sind, ist damit nichts weiter zu tun und die Datenbank mit Ihren Tabellen ist im Display Manager unter Karteireiter „Kartenexplorer“ sichtbar. Dort kann die Tabellenansicht geöffnet werden.
Beispiel Access Datenbank „Assessor“ mit Eigentümerdaten
Nachdem die Access Datenbank in AutoCAD Map zur Verfügung steht kann zusätzlich eine Verbindung (Join) von dieser ODBC Datenquelle zu GIS Daten konfiguriert werden. Ziel ist es mit dieser Verbindung z.b. räumliche Auswertungen der Sachdaten oder thematische Karten zu erstellen.
Beispiel einer Verbindung (Join) zwischen den Flächen der FDO SDF Datei und den Eigentümer in der ODBC Access Tabelle.
Vorgehensweise: Beide Datenquellen sind über FDO verbunden, danach über die rechte Maustaste des SDF Layers im Display Manager „Verknüpfung erstellen“ wählen. Im folgenden Dialog kann die Primärtabelle mit der Eigentümer Tabelle konfiguriert werden.
Ergebnis: thematische Auswertungen der Flächen zum Baujahr der Access Tabelle
B. ODBC Verbindung von AutoCAD Objekten mit Access Daten
Die seit langem bestehende Funktionalität über den Kartenexplorer in AutoCAD Map heraus auf externe Datenbanken zugreifen zu können ist mit diesem Treiber auch in Windows 64 Bit wieder möglich. Es sind allerdings zwei Klicks mehr als in vorherigen Versionen notwendig.
Auch hierfür muss zuerst die Konfiguration in Windows vorgenommen werden.
Vorgehensweise:
Danach im ersten Schritt über die rechte Maustaste des Kartenexplorers auf „Datenquelle“ rechte Maustaste konfigurieren wählen, einen Namen für die Verbindung vergeben und die Verbindung konfigurieren. Im Hintergrund wird die Konfigurationsdatei im UDL Format mit den Konfigurationsparametern erstellt.
Zweiter Schritt ist über die rechte Maustaste auf „Datenquelle“ die Verbindung zuordnen.
Einer Verbindung zu Objektdaten von DWG Objekten steht damit nichts mehr im Weg:
Die nächsten Schritte sind die Verknüpfungsvorlage für die Access Datenbank festlegen und über den Befehl _mapod2ase die Verbindung von Objektdaten zur Access Tabelle automatisch zu erstellen.
Mit dem Ergebnis sind die Eigentümer der Access Datenbank mit den Flächen in der Grafik verbunden und es kann in diesem Beispiel der Eigentümer gesucht und auf das Flurstück gezoomt werden.
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